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Kandidierende Kirchenrat: Arun Fabian Pfaff (neu) - Listen 2, 4

Alle acht Kandidierenden für den Kirchenrat stellen sich vor und beantworten in Kurzinterviews vier Fragen.

Arun Fabian Pfaff

Was motiviert Sie, für den Kirchenrat zu kandidieren?
Die grosse Mehrheit der Personen, die aus der Kirche austreten, sind unter 35 Jahre alt. Gerade deswegen möchte ich den jungen Menschen eine Stimme geben und als Vertreter dieser Altersgruppe die Perspektive der nächsten Generation in den Kirchenrat einbringen.

Welche persönlichen und beruflichen Kompetenzen bringen Sie in das Amt ein?
Als Theologe und Beauftragter für kirchliche Jugendarbeit bringe ich einerseits die theologische Fachkompetenz mit, andererseits weiss ich, wie Rahmenbedingungen so zu gestalten sind, dass junge Menschen Glaubenserfahrung machen können. An persönlichen Kompetenzen bringe ich Lösungsorientierung, Ausdauer und Begeisterungsfähigkeit mit.

Was ist Ihre Vision von der katholischen Kirche in der Stadt Luzern, damit sie gehört und ernst genommen wird?
Was die Kirche etwa von Hilfswerken unterscheidet, ist ihre spirituelle Kompetenz und der Glaube an den Gott Christi. Gerade diese beiden Komponenten gilt es zu betonen. Die Kirche vermittelt dadurch eine Wahrheit, die dem Leben Sinn gibt. Wenn es uns gelingt, dies besser zu kommunizieren, kann die Kirche auch auf lokaler Ebene mehr Gehör finden.

Welche Anliegen möchten Sie in den Kirchenrat einbringen?
Die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat sind das Fundament und der Kern der Kirche. Alle sozialen Werke sind aus der Verkündigung hervorgegangen. Wenn die Vermittlung unseres Glaubens aufhört, werden früher oder später auch die karitativen Initiativen verschwinden. Umso wichtiger ist es, dass die Verkündigung wieder in den Fokus gerückt wird. Gerade junge Erwachsene kommen kaum mehr mit dem Christentum in Kontakt. Wer die Verkündigung stärkt, sichert die Zukunft der Kirche.

Zur Person

Arun Fabian Pfaff (27) wurde in Thailand geboren und wuchs in Kriens auf. Über mehrere Jahre hinweg engagierte er sich als Firmbegleiter in der Pfarrei Bruder Klaus. Nach einem Einsatz als Freiwilliger in Taizé studierte er in Luzern und Innsbruck katholische Theologie und Geschichte. Derzeit arbeitet er auf der Jugendseelsorge des Kantons Zürich, wo er als Beauftragter für kirchliche Jugendarbeit Pfarreien im Hinblick auf die Gestaltung von Firmwegen berät und begleitet.