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Samichlaus

10. Dezember 2020 Von: Benjamin Ledergerber

In diesem Jahr musste sich der Samichlaus etwas spezielles einfallen lassen, damit er trotz alle den Einschränkungen Kindern begegnen konnte. Und er hat sich dabei etwas ganz spezielles ausgedacht. Er empfing die Schulkinder nämlich bei sich im Wald, genauer im Gretenerwald.

Als die Kinder beim gemütlichen Unterstand der Waldspielgruppe eintrafen, brannte da bereits ein heimeliges Feuer in der Mitte, aber vom Samichlaus fehlte noch jede Spur.

Also mussten die Kinder erstmal auf sich aufmerksam machen. Geschlossen riefen sie aus voller Kehle „Samichlaus“ in den Wald hinein, und kurz darauf hörten sie ein Glöcklein läuten, das immer näherzukommen schien.

Und bald schon konnte man ihn inmitten des Geästs und der Gebüsche ausmachen, den Samichlaus mit seinen DienerInnen.

Er lud die Kinder ein, Platz im grossen Unterstand zu nehmen und erzähle ihnen eine spannende Geschichte.  Die Kinder bedankten sich ihrerseits mit sehr schönen Versli und weiteren Darbietungen.

Glücklich und mit einer kleinen Belohnung kehrten die Kinder in die Schule zurück und der Samichlaus verschwand wieder im dichten Wald.

Tags darauf zeigte er sich den Kindern nochmals in der St.Karli-Kirche. Bei drei kleineren Feiern durften ihn auch diejenigen Kinder besuchen, welche den Weg in den Wald nicht auf sich genommen haben.

Und wer ihn auch in der Kirche verpasst hat, erzielt am Sonntagabend die letzte Chance, ihn doch noch zu sehen. Da zog er nämlich in Begleitung von einem Trichler und einem Ruprecht durch die St.Karli Quartiere und grüsste zig Menschen Jung und Alt, die winkend auf den Balkonen oder hinter schön dekorierten Fenstern standen.

So konnte der Samichlaus schliesslich zufrieden in den Wald zurückkehren.

 

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