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church gardening

10. März 2021 Von: Eugénie Lang, Pfarreiseelsorgerin / Fotos Christine Suter

Ergänzend zum «urban gardening» werden um die Kirche Kräuter, Kartoffeln, Erdbeeren, Gemüse und Blumen als Blickfang und zum Naschen gepflanzt.

Mir ist vor einiger Zeit ein Text von Papst Franziskus in die Hände gefallen, den ich gerne weitergeben möchte. 2015 hatte er zu Menschen in Bolivien gesagt:

«Ihr seid Aussäer*innen von Veränderung! Die Zukunft der Menschheit liegt nicht allein in den Händen der grossen Verantwortungsträger der bedeutenden Mächte und Eliten. Sie liegt grundsätzlich in den Händen der Völker; in eurer Organisationsfähigkeit und auch in euren Händen, die in Demut und mit Überzeugung diesen Wandlungsprozess begiessen. Fahrt fort in eurem Kampf und bitte, sorgt sehr für die Mutter Erde!»

Ihr seid Aussäer*innen von Veränderung!  

Dieses Jahr werden wir in den bunt bemalten Hochbeeten auch Erdbeeren pflanzen. Diese Beerenpflanzen passen gut in einen  Naschgarten, der  nach den Kriterien des biologischen Gärtnerns gestaltet wird. Durch das Gärtnern im Kleinen werden wir daran erinnert, wie wichtig jeder noch so kleine Beitrag für die Bewahrung unserer Schöpfung ist!

Veränderung beginnt bei mir selbst

In der Fastenzeit werden wir aufgefordert, unseren Lebensstil zu überdenken. Unter dem Motto «Klimagerechtigkeit – jetzt» möchte die ökumenische Kampagne Lust machen auf «weniger» Ressourcenverbrauch und dafür «mehr» Solidarität mit den Menschen, die unter den Folgen des Klimawandels besonders leiden.

Solidarität mit Haiti

Unser Pfarreiprojekt liegt im Nordosten von Haiti. Durch den Klimawandel und die fast kom-plette Abholzung des Gebietes nehmen Trockenheit und Überschwemmungen zu. Für rund einen Drittel der Bevölkerung reicht die Ernährung nicht mehr zum Leben. Mit Begleitung durch ein Fastenopfer-Projekt konnten Frauen eine Saatgutbank aufbauen und mit einer ökologischen Anbauweise bessere Ernteerträge erwirtschaften. Mit der weiteren Unterstützung dieses Projektes können wir vielen Familien helfen, aus der Armutsspirale herauszukommen. Dazu wird Mutter Erde Sorge getragen und durch die Begrünung wird das ökologische Gleichgewicht wiederhergestellt. Danke für jede Spende!

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