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Besuch des Kinderspitals

10. Mai 2014 Von: Alice Muheim

Am Donnerstagnachmittag, 8. Mai, besuchten einundzwanzig Mädchen und Buben im Alter von 5 bis 8 Jahren das Kinderspital Luzern. Die Verantwortlichen des Ressort Familie der Frauengemeinschaft St. Leodegar hatten eingeladen und diesen Anlass organisiert.

Schon auf der Anreise zu Fuss und per Bus unterhalten sich die Kinder angeregt und teils gar aufgeregt untereinander. Natürlich kennt jeder das Spital, den Schoggiturm von aussen. Doch die wenigsten haben die Erfahrung eines Spitalaufenthalts am eigenen Leib bereits erfahren müssen. Ein kleines bisschen Unbehagen von einem vergangenen Arztbesuch bleibt beim einen oder anderen. Die Neugier überwiegt jedoch, wie die Fotos deutlich illustrieren.

Nach einem freundlichen Empfang führt uns Frau Christine Tolusso, Oberstufenlehrerin, in zwei Gruppen durchs Kinderspital. Sie versteht es geschickt den jungen Besuchern den Alltag mit kranken Kindern nahe zu bringen: Alles wird an einer grossen Puppe gezeigt. Ein erster Höhepunkt folgt, als die Kinder sich einen Unterarm eingipsen lassen können. Nach anfänglicher Zurückhaltung verlassen schliesslich alle Kinder den Gipsraum mit farbig eingebundenem Arm! Was wohl Mami und Papi sagen werden?

Ebenfalls anschaulich und kurzweilig führt Doris Amrein, selber Pflegefachfrau im Kinderspital, durch den zweiten Teil. In der Patientenschule erzählt sie vom Jungen Lars, der ins Spital muss, weil er bei einer Geburtstagsparty die Treppe hinunter gestürzt ist. Die Mädchen und Buben erfahren mittels der Geschichte (ist als Broschüre erhältlich) was mit ihnen geschieht, wenn sie ins Spital müssten. Die Atmosphäre ist locker: Frau Amrein zeigt eine Blutdruckmanschette für ein Baby, den Nachttopf, wenn man mal muss aber nicht aufstehen darf, eine Infusionsnadel, etc. Alles wird herumgereicht und es darf auch gelacht oder gekichert werden! Zum Schluss freuen sich die Kinder, dass sie mit Krücken laufen dürfen wie Lars.

Der Überraschungsbesuch des Spitalclowns mit seinen Sprüchen und Zaubereien weckt die müden Besucher wieder für die Heimreise. Ein aufregender und sehr empfehlenswerter Spitalbesuch geht frühzeitig zu Ende; alle Ambulanzfahrzeuge sind unterwegs und können nicht besichtigt werden. Auch das gehört zum Alltag eines Spitals!

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