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Laternen erhellen unser Quartier

15. November 2016 Von: Pia Weingartner

Martinsumzug vom 12. November

Die Geschichte, wie Martin in einer kalten Nacht einem Bettler begegnet und ihm aus Mitleid ein Stück von seinem Mantel abschneidet, kennen wir alle. Aber warum gibt es am Sankt-Martins-Tag Laternenumzüge? Einer der Gründe ist, dass in der Zeit um Martini, um den 11. November, das Licht für die Menschen wichtiger wurde. Es wurde früh dunkel. Ausserdem hatten die Bauern die Arbeit auf den Feldern beendet. Zum Dank für die Ernte hat man auf den abgeernteten Feldern Feuer entzündet. Die Kinder durften an dem Feuer Fackeln entzünden. Mit diesen Lichtern sind sie dann durch den Ort gezogen. Sie haben Gebäck erhalten. Daraus könnten sich unsere heutigen Laternenumzüge entwickelt haben.

Vor zehn Jahren nahm dieses schöne Brauchtum auch in unserem Quartier seinen Anfang. Damals begab sich eine kleine Schar von ein paar Dutzend Kindern mit ihren Familien auf den Weg. Am diesjährigen Martinsumzug waren mehr als 300 Personen unterwegs. Da während dem Umzug alle Strassenlampen an der Würzenbachstrasse und -matte ausgelöscht waren, erhellten die vielen wunderschönen, selbst gestalteten Laternen der Kinder das Quartier auf wunderbare Weise.

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