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Ruhiger Hafen für urbane Nomaden

Die Pfarrei St. Maria zu Franziskanern liegt in der Altstadt von Luzern auf der linken Seite der Reuss. Die Franziskanerkirche und das «Franziskanergärtli» sind das geschichtsträchtige Wahrzeichen der Pfarrei und eine Oase der Ruhe in der städtischen Hast.

Als Zentrums-Pfarrei ist St. Maria zu Franziskanern umgeben von Verkehr, Leben und den Menschen der Stadt. Die Pfarrei bildet den Kern der «Chlistadt», dem Teil der Altstadt, welcher nur durch die Reuss vom mittelalterlichen Luzern auf der rechten Reussseite abgetrennt ist.

Mittelalterliche Kirche

Die Franziskanerkirche wurde 1270 als Klosterkirche des Franziskanerordens im gotischen Stil erbaut. Im 17. und 18. Jahrhundert bekam sie ihre heutige barocke Ausstattung und eine Erweiterung mit zwei Kapellen. Seit 1895 ist sie Pfarrkirche. 

Der schlichte Charakter aus der gotischen Ursprungszeit ist bis heute erhalten. Anders als die berühmteren Kirchen der Stadt bleibt die Franziskanerkirche ein Geheimtipp, sowohl für Touristen wie auch für Einheimische. Was für die Jesuitenkirche und die Hofkirche die bauliche Überschwänglichkeit ist für die Franziskanerkirche die Abgeschiedenheit und Ruhe mitten in der Stadt. Deshalb war und ist die Franziskanerkirche auch eine Wallfahrtsstätte. Noch heute machen Pilger auf dem Jakobsweg hier, bei der «St. Maria in der Au», Station. 

Moderne Stadt-Pfarrei

Der Alltag in der Pfarrei St. Maria ist geprägt von der Vielseitigkeit der Besuchenden: Fromme, Junge, Ruhesuchende; Pfarreimitglieder, Menschen aus der Agglomeration und Weit-Hergereiste besuchen die Gottesdienste und Angebote der Pfarrei. St. Maria ist eine Pfarrei für urbane Nomaden. Viele Menschen suchen und finden hier die Freiheit und die Ungebundenheit einer Stadt-Kirche. Neue Gesichter sind alltäglich und fallen nicht auf.

Trotz ihrem städtischen Charakter pflegt die Pfarrei St. Maria das Leben in der Gemeinschaft. Mit dem Franziskanerchor, der Pfadi, der Frauengemeinschaft, der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, der Gruppe InterkulturAll und der Interessengemeinschaft Obergütsch sorgt sie für Zusammenhalt.

Das liturgische Angebot in der Pfarrei St. Maria ist gross: Gläubigen werden an jedem Werktag ein Gottesdienst und drei  an Wochenenden und Feiertagen angeboten. Alle – unabhängig von Terminplan oder Mobilität – sollen Gelegenheit haben, sich flexibel für das Mitfeiern  zu entscheiden.