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Die multikulturelle Pfarrei

Menschen aus über 70 Nationen wohnen im Gebiet der Pfarrei St. Karl. Verschiedenste Sprachen, Kulturen und Religionen treffen aufeinander. Folgerichtig hat sich die Pfarrei dem Austausch, der Gastfreundschaft und der Offenheit verschrieben. Armin Huber als Leiter Administration und Infrastruktur und Franz Zemp, der die übergeordnete pastorale Verantwortung trägt, führen die Pfarrei.

St. Karl, im westlichen Stadtgebiet von Luzern gelegen, ist im Zuge der Stadtentwicklung der letzten Jahre vermehrt vom Rand ins Zentrum gerückt. Trotzdem sieht sich die Pfarrei St. Karl noch immer vom Rand geprägt: Die Kirche wurde 1934 ausserhalb der Stadtmauern erbaut, im Arbeiterquartier an der Reuss. Eine Kirche der Peripherie also, nicht des Zentrums. Diese Abgeschiedenheit liess die Pfarrei St. Karl immer schon neue Wege gehen. Die Pfarrei St. Karl wird heute nach einem massgeschneiderten Leitungsmodell geführt: Armin Huber ist seit April 2016 als Leiter Administration und Infrastruktur angestellt. In dieser Funktion übernahm er die Verantwortung für das Pfarreisekretariat und die Infrastruktur (Unterhalt und Nutzung der Gebäude). In administrativer und organisatorischer Hinsicht ist er auch für Seelsorge, Kirchenmusik, Katechese und Soziales verantwortlich. Die tägliche Arbeit in Seelsorge, Liturgie, Religionsunterricht und im sozialen Bereich wird weiterhin von den dafür zuständigen Personen im Pfarreiteam wahrgenommen. Die übergeordnete pastorale Verantwortung für die Pfarrei St. Karl liegt bis auf Weiteres bei Franz Zemp, Pfarreileiter im MaiHof – St. Josef.

Gastfreundschaft ist gelebter Alltag

Das Einzugsgebiet der Pfarrei St. Karl ist seit jeher multikulturell geprägt, und so ist es auch die Pfarrei selbst. In Kirche und Pfarreizentrum treffen sich viele fremdsprachige Besucherinnen und Besucher. Gläubige aus Portugal, Tschechien, Kroatien, Italien, den Philippinen und Eritrea halten regelmässig ihre Gottesdienste in der Kirche. Dieser breite Mix wird von der Pfarrei aktiv unterstützt. Auch Menschen aus anderen Religionen finden in der Pfarrei Anschluss: So gibt es beispielsweise einen kleinen Hindu-Tempel unterhalb der grossen Kirche und die Pfarreiräume stehen allen, sei es etwa für Familien- oder Geburtstagsfeste, zur Verfügung.

Feste verbinden Menschen und Kulturen

Die Pfarrei St. Karl engagiert sich im Quartierentwicklungsprojekt BaBeL (Baselstrasse Bernstrasse Luzern). BaBeL organisiert unter anderem Freizeitbeschäftigungen für Kinder und Jugendliche und veranstaltet Feste, die Kontakte zwischen den verschiedenen Kulturen und Bräuchen in diesem Quartier ermöglichen. Die Feste werden wenn möglich draussen unter freiem Himmel veranstaltet, etwa auf der St. Karli-Brücke. Niemand soll Hemmungen haben und sich frei dazugesellen können. Ziel der Pfarrei St. Karl ist es, mit dem Engagement von Freiwilligen und Hauptamtlichen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation in diesem lebendigen, multikulturellen Stadtteil zu leisten.