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Eine Pfarrei blickt vorwärts

Die Pfarrei St. Josef geht als offene Quartierkirche immer wieder neue Wege. Im Jahr 2013 realisierte sie das Projekt «Der MaiHof» und wagte damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft.

Eine offene Quartierkirche sein – diesen Leitsatz verfolgt die Pfarrei St. Josef schon seit der Zeit um Pfarrer Adolf Stadelmann (Amtsantritt 1965). Pfarrer Stadelmann setzte Liturgiereformen um, vertrat eine offene Theologie und wagte mit seinem Team neue Formen kirchlicher Arbeit. Auch heute, unter der Leitung von Franz Zemp, richtet die Pfarrei ihren Blick nach vorne. 

Ein Treffpunkt für Jung und Alt

Ob kirchlich oder nicht, ganz nach dem Motto «Gemeinschaft leben» herrscht in den Räumlichkeiten der Pfarrei St. Josef ein reges Kommen und Gehen. Multikulturelle Abendtische stehen genauso auf dem Programm wie Yogastunden, Sprachkurse und Jassrunden. Integration und Quartier, auf diese beiden Themenschwerpunkte konzentriert sich die Pfarrei. Sie versteht Kirche nicht ausschliesslich als religiöse Gemeinschaft, sondern auch als Treffpunkt für Jung und Alt. Mit Partnern wie der Schule Maihof, dem Verein «Zusammen leben Maihof-Löwenplatz» oder der Quartierarbeit der Stadt Luzern pflegt sie eine enge Zusammenarbeit.

Kirche zu gestalten

Ihren Weg als offene Quartierkirche geht die Pfarrei mit stets neuen Formen von Feiern. Sie legt Wert darauf, dass die Menschen aus dem Quartier die Kirche selber mitgestalten können. Im wahrsten Sinne des Wortes geschieht dies im Innern des Kirchengebäudes: Die Pfarrei lädt regelmässig Kunstschaffende aus dem Quartier ein, um den schlichten, neutralen Raum künstlerisch zu gestalten. Auch ausserhalb der Kirchenräume, im ganzen Quartier, sind Gastfreundschaft und Toleranz erfahrbar. Freiräume für Kinder und Jugendliche sowie Respekt für die Lebenswelt älterer Menschen gehören zu den Kennzeichen der Pfarrei.